Wie du anfangen kannst, dein Leben zu verändern.

Veröffentlicht am 19.04.2020 von Calvin SieversBei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate Links.
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Wie du anfangen kannst, dein Leben zu verändern.
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Calvin Sievers

Hi! Ich bin Calvin, das Gesicht dieser Website.
Nachdem ich gemerkt habe, wie unglücklich ich die letzten Jahre durch meine Faulheit & unzählige Stunden zocken geworden bin, fing ich an mein Leben zu ändern.
Auf dieser Seite möchte ich teilen was ich gelernt habe - um dir dabei zu helfen!

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Die Frage, ob man sein Leben "verändern soll" ist nicht einfach. Diese Frage habe ich mir schon vor vielen Jahren täglich gestellt, und die Antwort auf das "ob" wusste ich eigentlich schon immer.

Ich war nie wirklich glücklich mit mir, oder den Umständen, in denen ich mich befand. Wie sollte ich auch? Ich habe absolut gar keine Energie in meine Verbesserung, bzw. Veränderung, gesteckt. Von allein kommen die Erfolge nicht.

Man stellt sich oft die Frage, wie man am besten damit anfangen könnte, sein Leben zu verändern. Ich denke, diese Frage konnte ich mir nach vielen Jahren auch endlich für mich beantworten. Vielleicht kann ich ja auch dir etwas mit auf den Weg geben, was dir dabei hilft, an dir zu arbeiten.

Denk darüber nach.

Du musst dich aktiv damit beschäftigen. Mit einem klaren Kopf an die Sache ran gehen und der Realität in die Augen blicken. Belüg dich nicht selbst, das hilft nicht. Glaub mir, ich war ein Meister darin. In deinem Kopf musst du nicht alles schön reden. Der einzige, der dich darüber, was du denkst, verurteilen könnte, bist du selbst.

Ganz egal, womit du zu kämpfen hast: Du kannst es schaffen.

Ich weiß, wie es bei mir zu Beginn war. Ich wusste schon immer, dass ich mich verändern will. Verändern muss. Wenn ich irgendetwas aus meinem Leben machen wollte müsste ich mich ändern, das war mir klar. Trotzdem habe ich mit allen Mitteln versucht, mich davon abzulenken. Das war der einfachste Weg, und ich war ein Profi darin, diesen zu finden.

Irgendwann hatte ich diesen berühmten "Klick" in meinem Kopf. Der Moment, in dem ich tatsächlich motiviert war, etwas zu ändern. Ich bin nach stundenlangem YouTube-Bingewatching irgendwann auf dieses Video hier gestoßen.

Wieso mich jetzt genau dieses Video so gefesselt hat? Um ehrlich zu sein: Keine Ahnung.

Diese Momente im Leben gibt es manchmal, das kennen wir doch alle. Wie oft lag ich Nachts im Bett und wusste, dass ich "Ab morgen alles besser machen werde!!!". Genau. Ab morgen, so wie immer.

Um mit der Veränderung dann tatsächlich anzufangen haben mir ein paar Schritte geholfen.

Schreibe alles auf.

Das habe ich gemacht. Alle meine Probleme aufgeschrieben. Und ich würde dir empfehlen, das auch zu machen. Dadurch wird das alles irgendwie echt. Real. Zurückblickend hatte ich viele, viele dieser Momente, in denen es "Klick" gemacht hat. Diese "Klicks" wurden aber in der nächsten Sekunde, mit dem nächsten sinnlosen Video oder Videospiel, vergessen. Der entscheidende Unterschied war dieses Mal jedoch, dass ich mir die Dinge, die mich belasten, aufgeschrieben habe.

Mach es jetzt.

Nicht wieder "morgen". Du kennst das Spiel doch zu gut.

Wenn du in deiner jetzigen Situation nicht glücklich bist, nimm dir 5 Minuten deines Tages und schreib einfach mal alles auf. Auf ein Blatt Papier, das macht es noch dramatischer und relevanter.

Schreib alles auf, was dich belastet. Vielleicht sind es zwei Dinge, vielleicht zwanzig. Ganz egal.

Das war alles, was ich brauchte. Diese Art von Initiative zeigen, vom PC aufstehen & sich extra dafür einen Stift und ein Blatt Papier besorgen.

Ich schrieb mir damals folgendes auf:

  • Gesundheit (Abnehmen, Sport, Ernährung)
  • Finanzen (Einkommen & Ausgaben)
  • Soziale Beziehungen
  • Gaming (Zocken, wie auch immer)
  • Faulheit

Diese Dinge habe ich mir zu Beginn aufgeschrieben. Vielleicht sieht deine Liste ähnlich aus, vielleicht aber auch ganz anders. Was mir in dem Moment, wo ich alles aufgeschrieben habe, zum ersten Mal wirklich klar wurde: Die Dinge hängen irgendwie alle miteinander zusammen.

Gesundheit (Abnehmen, Sport, Ernährung)

Das ist doch schon fast ein Klassiker, besonders wohl in meiner Generation. Dieses Thema entstand wohl vor allem aufgrund von meinen anderen vier Punkten, aber für mich ist es mit das Wichtigste. Deshalb wird sich mein Content (Hier im Blog sowie auf meinem YouTube Kanal) wohl größtenteils darum drehen. Faulheit, 16 Stunden am Tag vor dem Computer nur so dahin vegetieren.

Finanzen

Nunja. Dieser Punkt muss bei mir wahrscheinlich ein bisschen mehr zukunftsgerichtet gedacht werden. Im Moment befinde ich mich in einem Dualen Studium, in dem ich 40 Stunden die Woche beschäftigt bin. Zwischen Uni & Arbeiten finde ich noch Zeit, einer Nebentätigkeit als Küchenhilfe auf 450€ Basis nachzugehen. Ohne das würde ich absolut nicht über die Runden kommen.

Zwar kann ich momentan lernen, meine Ausgaben zu reduzieren und lernen, mit meinem Geld umzugehen, wirklich an meinem Einkommen werde ich wohl in den nächsten zwei Jahren jedoch nichts verbessern können.

Ein großer Schritt hier war wohl die Entscheidung, mein Auto zu verkaufen & komplett auf das Fahrradfahren umzusteigen. Pure Win-Win Situation, im Bezug auf die Finanzen & das Abnehmen. Nicht immer schön, aber dadurch habe ich schon viel gelernt und merke, dass das Leben nicht immer gemütlich sein muss.

Soziale Beziehungen

Da hat sich schon eine Menge getan, denke ich. Meinen Gaming-PC habe ich am 01.01.2019 in den Keller gestellt, und seitdem auch nicht mehr angefasst. Das Zocken war damals wohl meine einzige Art und Weise soziale Kontakte zu pflegen. Über den Computer & Discord, versteht sich.

Daran wird stets weitergearbeitet!

Gaming/Zocken

Das ist wohl der Schwerpunkt meines Lebens gewesen. Die Quelle jeglicher Probleme, die Quelle all meiner Verzweiflungen. Jetzt im Nachhinein frage ich mich, wieso ich das nicht früher gesehen habe.

Ich will gar nicht wissen, wie viele Stunden ich tatsächlich vor meinem Computer verbracht habe. Für einen kurzen Überblick, falls du dich mit den Spielen, und den dazugehörigen Zahlen, auskennen solltest:

WoW über alle Charaktere knapp 400 Tage Spielzeit (400 x 24h = aktive Zeit am spielen)

CS:GO über alle Accounts knapp 3.000 Stunden.

League of Legends alle Wins zusammengezählt knapp 5.000.

Rocket League knapp 2.000 Stunden Spielzeit.

Hearthstone - alle Portraits auf Gold.

Das tut schon fast weh das zu schreiben und zu lesen. Das waren noch lange nicht alle Spiele, aber wohl die von mir am meisten gespielten. Ich stelle mir heute vor, wo ich stehen würde, hätte ich diese Zeit vielleicht doch in etwas anderes gesteckt.

Da fragt man sich: Wieso zum Teufel hat man dort so viel Zeit rein gesteckt? Ich glaube das kann ich heutzutage beantworten.

Ich war gut darin. Sehr gut.. In den meisten Spielen habe ich auf dem höchsten Level gespielt, war quasi einer der "Besten" in diesen Spielen. Wenn man dann in seinem "echten" Leben nichts erreicht, sich an den Computer setzt und von links & rechts nur Komplimente bekommt, weil man ja so gut ist und von seinem Team gebraucht wird, naja. Du siehst, wo das hinführt.

Natürlich wird man dann süchtig. Nicht mal unbedingt süchtig nach den Spielen an sich, sondern einfach an das Gefühl in etwas gut zu sein. Gebraucht zu werden.

Faulheit

Wenn du dir die anderen Punkte durchgelesen hast kannst du dir sicher vorstellen, worauf ich mit diesem Punkt hinaus will. Die Faulheit steckte (und steckt noch immer) in vielen Aspekten meines Lebens. Jetzt geht es wohl darum, den Allerwertesten hoch zu kriegen und aktiv an seinen Zielen zu arbeiten. (Wie zum Beispiel das Schreiben dieses Blog-Posts!)

Tu etwas! Ein Schritt nach dem anderen.

Ich glaube das war genau das, was mir dabei geholfen hat, wirklich mal etwas zu verändern.

In der Vergangenheit war es irgendwie immer ganz oder gar nichts. Abnehmen? Jede Kalorie zählen, jeden Tag laufen, Keto-Diät. Von jetzt auf gleich.

Übertreib es nicht. Mach es nicht zu kompliziert. Mach kleine Veränderungen, Schritt für Schritt, und implementiere sie in deinen Alltag.

Ich weiß nicht was deine Probleme, bzw. Ziele mit diesen Problemen, sind, aber bei mir würden kleine Schritte wie folgt aussehen können:

  • Abnehmen: Kalorien nicht mehr trinken, Treppe statt Aufzug oder ab und zu einfach mal eine Runde spazieren.
  • Finanzen: Nicht jeden Tag Essen bestellen oder sich einfach ne Tiefkühlpizza in den Ofen schieben oder vor Ausgaben sich einfach mal fragen, ob man das "wirklich" braucht.
  • Soziale Beziehungen: Einfach mal "Ja" zu Einladungen sagen, neue Hobbies suchen oder einfach ab und zu ausgehen.
  • Gaming (Spoiler: Kleine Schritte haben dort bei mir nicht geholfen. Ich war viel zu süchtig, um einfach "nur eine Stunde am Tag zu spielen". Das Ding musste weg, das hat bei mir geholfen.) Kleine Schritte könnten bei dir aber sein, sich wirklich ein Limit zu setzen oder dir andere Hobbies zu suchen, denen du anstelle des Zockens in dieser Zeit nachgehen könntest.
  • Faulheit: Die Faulheit drückt sich bei jedem wahrscheinlich anders aus. Mir haben aber To-Do Lists geholfen, Dinge nicht immer ins Unendliche aufzuschieben.

It’s only after you’ve stepped outside your comfort zone that you begin to change, grow, and transform.

Roy T. Benett

Womit hast du zu kämpfen? Ich weiß, dass es oft einfach zu viel wird. Deswegen würde ich mich freuen, wenn du mir einfach mal eine Nachricht auf Instagram schicken würdest. Vielleicht hilft es ja, mit jemandem darüber zu reden.


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